Das Zentrum für ostkirchliche Studien ist Teil des Internationalen Theologischen Instituts (ITI) in Österreich und trägt wesentlich dazu bei, dass das ITI seine Brückenfunktion zwischen Ost und West erfüllen kann. Der Selige Papst Johannes Paul II. hat das ITI auch mit dem Ziel gegründet, sich verstärkt um die Einheit der Kirche zu bemühen, der im Pontifikat Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. oberste Priorität zukommt.
Das Zentrum für ostkirchliche Studien strebt danach, der Vermittler der Wahrheit zu sein: dem Westen, die Wahrheit über den Osten und dem Osten, die Wahrheit über den Westen näherzubringen, damit beide letztlich in Liebe vereint, ein und derselben Wahrheit folgen, die Christus selbst ist.
Leitbild
Das Zentrum für ostkirchliche Studien erfüllt vier Aufträge: akademisches Studium, Liturgie und Gebet, Außenaktivitäten und ökumenische Verständigung.
Akademisches Studium
Das Zentrum verpflichtet sich, die Werte der eigenen Traditionen der Ostkirchen zu pflegen. Das Zentrum fördert akademische Projekte und Publikationen in ostkirchlicher Theologie und den damit verbundenen Fächern.
Liturgie und Gebet
Das Zentrum fördert die Integration von akademischem Studium, authentisch gelebter Spiritualität und der Liturgie der Ostkirche. Das Zentrum möchte die lebendige Fortsetzung des erhebenden Zeugnisses der Märtyrer sein, die ihr Leben für die Einheit der Kirche geopfert haben.
Außenaktivitäten
Das Zentrum verpflichtet sich zur regelmäßigen Organisation von Seminaren, Symposien, Konferenzen und Exerzitien: in Zusammenarbeit mit anderen Bildungseinrichtungen, Fachgesellschaften, religiösen und klösterlichen Gemeinschaften oder einzelnen Wissenschaftlern.
Ökumenische Verständigung
Das Zentrum setzt sich für eine respektvolle und fruchtbare Begegnung zwischen der ost- und westkirchlichen Tradition sowie zwischen der orthodoxen und der katholischen Kirche ein.
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