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Theologie lernen und leben!

Das Leitbild des Internationalen Theologischen Instituts (ITI)

Unsere Hochschule ruht auf vier Säulen:

Die erste Säule ist die Gründungsabsicht von Papst Johannes Paul II.. Das ITI wurde für das Studium der katholischen Theologie in ihrer Gesamtheit gegründet, wobei dem Thema „Ehe und Familie“ besondere Aufmerksamkeit zukommt. Eine solide theologische Ausbildung ist für katholische Verantwortungsträger, Laien und Geistliche, notwendig, um in unserer Kultur ein kritisches Urteilsvermögen zu erlangen sowie die Fähigkeit, an der Neuevangelisierung mitzuarbeiten. Im Besonderen betrifft das die Bereiche „Ehe und Familie“.

Die zweite Säule des ITIs – ebenso Teil der Gründungsvision von Papst Johannes Paul II.
– ist der internationale Charakter unserer Hochschule und seine Brückenfunktion zwischen Ost und West. Ungefähr die Hälfte der Studenten kommt aus Mittel- und Osteuropa (mehrheitlich griechisch katholisch), der Rest stammt aus Westeuropa und aus den USA. Dieser internationale Charakter erlaubt eine authentische Erfahrung der universalen Kirche, die “mit beiden Lungen atmen muss – Ost und West“ ( Johannes Paul II.).

Die dritte Säule des ITIs ist seine Pädagogik. Diese basiert auf dem Studium der Originalschriften der großen Meister der Theologie: zusätzlich zur Heiligen Schrift sind es vornehmlich die Schriften der Kirchenväter und Kirchenlehrer. Der Kontakt mit den Originaltexten schärft speziell im Bereich der Theologie den Sinn für Qualität. Die großen Meister leiten die Professoren und Studenten unmittelbar zu den in der Theologie besprochenen Wirklichkeiten, vor allem zu Gott selbst. Diese Pädagogik entfaltet auch die Tugenden des aktiven Lesens, der aufmerksamen Diskussion und des umfassenden Verstehens.

Die vierte Säule des ITIs ist der Reichtum einer katholischen Gemeinschaft, die am selben Ort und in unmittelbarer Nachbarschaft zusammen lebt und betet. Das christliche Familienleben vieler Professoren und Studenten ist beispielgebend und beweist überaus überzeugend die Schönheit und Lebbarkeit dieses Modells. Ein Gemeinschaftsleben dieser Art bildet auch einen Nährboden für christliche und priesterliche Berufungen.

In Übereinstimmung dieser vier Säulen liegt die Stärke des ITIs.




Studenten und Lehrkörper aus über 20 verschiedenen Ländern leben am eindrucksvollen ITI-Campus, der modernen Komfort mit der Schönheit eines Schlosses aus dem 13. Jahrhundert vereint. Sie alle fühlen sich zur besonderen Berufung der Hochschule hingezogen: „Theologie auf den Knien zu studieren“

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